Heilpraxis Sabine Hoffmann

Dünnwalder Mauspfad 417

51069 Köln

 

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Neuraltherapie

Was ist Neuraltherapie und wobei wird sie angewendet?

Diese Reflextherapie, heute auch Segemttherapie genannt, beinhaltet neben dem weiter unten beschriebenen organischen Regelkreis auch die der Gefäße, der Muskulatur, des Nervensystems und der Knochen. Man kann also mit der Neuraltherapie Störungen in diesen Bereichen therapeutisch über die Haut erreichen.
Aber auch Störfelder, die evtl. durch Narben entstanden sind, werden über solche oder ähnliche Regelkreise behandelt. Sie werden sozusagen entstört und andere Therapien, die vorher schlecht oder gar nicht gewirkt haben, können nun greifen.

 

Geschichte der Neuraltherapie

Die Ärztebrüder Dr. Ferdinand Huneke und Dr. Walter Huneke entdeckten um 1925 die Heilwirkung von Procain und Lidocain, welches bisher als lokales Schmerzmittel medizinisch genutzt wurde. Zunächst spritzten sie ihrer seit Jahren an Migräne leidenden Schwester dieses Mittel zufällig in die Vene. Sie wollten es eigentlich in den Muskel injizieren. Aber die Migräne war geheilt.

 

Dr. Ferdinand Huneke injizierte später das gleiche Mittel in die Haut. Und er erzielte den gleichen Effekt. So kam er darauf, dass an dem Ort der Injektion reflexartige Reaktionen in anderen Gebieten des Körpers ablaufen. Damals kannte man noch nicht die sogen. Head´schen Zonen. Diese sind Hautzonen, die über das Nervensystem mit entsprechenden Organen in wechselseitiger Beziehung stehen.

 

Wie wird sie angewendet?

Bei der Neuraltherapie erfolgt eine Injektion in die Haut eines Segment, Beschwerdegebietes oder eine Narbe mit einer Procainlösung, evtl. auch vermischt mit einem anderen Medikament. Dies führt zu sogenannten Quaddeln, die die Durchblutung steigern und wie oben beschrieben wirken kann.

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© Sabine Hoffmann
Fotos von Moritz u. Bernd Hoffmann